Wildcats verlieren gegen Routiniers aus Landsberg

In das erste Spiel nach dem Aufstieg in die Kreisliga gingen die Sollner Mädels hoch motiviert und in Bestbesetzung. Tobia konnte nach ihrer Verletzung im letzten Heimspiel erstmals wieder dabei sein und der vorübergehende Ausfall von Sarah (Auslandsaufenthalt) wurde durch Neuzugang Annabell kompensiert.

Wer aber dachte, dass die Sollnerinnen mit den Mädels vom DJK Landsberg, die nur zu fünft angereist waren, ein leichtes Spiel haben würde, sah sich leider getäuscht.

Die Landsbergerinnen starteten offensiv und hoch konzentriert in die Partie, während die Wildcats nur schwer ins Spiel fanden. Die Unsicherheit führte zu Passproblemen, vielen Ballverlusten und unnötigen Fouls auf Sollner Seite, so dass die Gegnerinnen schnell mit 4:0 in Führung gingen. Es dauerte bis zur 4. Minute, bis Louise das Sollner Team mit den ersten Punkten erlöste. Nach einem schönen Steal, ebenfalls durch Louise, kamen die Sollnerinnen besser ins Spiel, es folgten weitere gute Aktionen durch Tobia und Johanna, die durch die nächsten Punkte gekrönt wurden, so dass das Ergebnis des ersten Viertels mit 8:12 aus Sollner Sicht beinahe ausgeglichen war.

Leider verloren die Wildcats im zweiten Viertel wieder den Faden, sie starteten unkonzentriert und die Pässe kamen nicht an. Gleichzeitig erhöhten die Gegnerinnen den Druck, die Sollner Defense hielt dem nicht Stand und Rettung wurde oft erst in letzter Sekunde unter dem Korb versucht. Hinzu kamen Probleme beim Rebound und im Aufbau, so dass die Landsbergerinnen einen 8:0-Lauf hinlegen konnten und zur 13. Minute mit 20:8 führten. Die Ansprache des Trainers in der darauf folgenden Auszeit schien aber gewirkt zu haben, die Wildcats spielten danach sichtlich konzentrierter, was auch mit den nächsten Punkten durch Lucy in der 14. Minute belohnt wurde. Insgesamt konnten die Mädels vom DJK Landsberg das Viertel aber mit 22:6 Punkten klar für sich entscheiden.

Die Sollnerinnen ließen sich davon aber nicht entmutigen, sondern starteten mit sichtbarem Kampfgeist und dem Willen, das Spiel noch herumzureißen, in die zweite Hälfte. Plötzlich stand die Defense, wie man es aus der Hinrunde gewöhnt war, der Aufbau eigener Spielzüge klappte besser und die Wildcats tauchten jetzt regelmäßig korbgefährlich in der gegnerischen Zone auf. Allein – der Korb schien wie vernagelt, die Punkte wollten trotz vieler guter Korbchancen und Wurfversuche einfach nicht fallen und so gelangen den Sollnerinnen in dieser eigentlich sehr starken Phase des Spiels lediglich 10 Punkte. Möglicherweise fehlte hier die letzte Ruhe im Abschluss, geschuldet auch dem Umstand, dass die Landsbergerinnen weiter hoch konzentriert und ohne Ermüdungserscheinungen sowohl verteidigten als auch angriffen und dabei im Abschluss deutlich erfolgreicher waren als die Sollner Mädels. Trotz des großen Einsatzes auf Sollner Seite zogen die Landsbergerinnen deshalb mit 22:10 Punkten in diesem Viertel weiter davon.

Im letzten Viertel zeigten sich dann doch leichte konditionelle Probleme der Landsberger Spielerinnen, die ja ohne Wechselmöglichkeit durchspielen mussten. Den Wildcats gelangen mehr eigene Aktionen, aber der Abschluss bereitete weiter Probleme. Trotzdem erkämpften die Sollnerinnen gegen die starken und auch in Minimalbesetzung nicht zu unterschätzenden Gegnerinnen aus Landsberg nochmals 6 Punkte zum Endstand von 30:76 aus Sollner Sicht.

Auch wenn sich das Sollner Team natürlich ein etwas ausgeglicheneres Ergebnis zum Start in die Rückrunde gewünscht hätte, darf der reine Punktestand nicht darüber hinwegtäuschen, dass es den Wildcats mit außerordentlichem Kampfgeist und hervorhebenswertem Fairplay (nur 9 Fouls im gesamten Spiel) gelungen ist, das Spiel gegen die bekannt starken Gegnerinnen aus Landsberg deutlich ausgewogener zu gestalten als in der Hinrunde. Dass die Punkte für Solln an diesem Nachmittag einfach nicht fallen wollten, lag auch am Korb, der zeitweise wie vernagelt erschien.

Es spielten: Lisa (4), Lea, Lucy (6), Louise (8), Lilli, Johanna (6), Emma (2), Tobia (4) und Anabell

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