WIldcats: Tolle Schlussminuten in Penzberg

Mit einer knappen Personaldecke von nur 6 Spielerinnen machte sich das Sollner Team an einem wunderschönen Frühlingstag auf den Weg nach Penzberg. In Anbetracht der nach dem Aufstieg in die Kreisliga stärkeren Gegnerinnen bei gleichzeitiger Schwächung des eigenen Teams durch den Ausfall zahlreicher Spielerinnen hatte Trainer Jörg eine gute Defensivarbeit als tragende Säule des Spiels vorgegeben.

Die Sollnerinnen starteten fulminant in die Partie. Nachdem Sophie sofort den Ball erobert hatte, führte ein erster Schnellangriff gleich unter den gegnerischen Korb, der Wurf blieb leider erfolglos. Auch wenn sich die Wildcats in den nächsten Minuten nach Kräften bemühten, die Vorgabe ihres Trainers umzusetzen, gingen die ersten Punkte wenig später an Penzberg. Das Spiel wirkte dann über lange Strecken recht ausgeglichen, insbesondere in der Defense leisteten die Sollner Mädels recht gute Arbeit. Weniger gut gelang das Umschalten in den Angriff, wenn der Ball einmal erobert war, mit der Folge, dass die gegnerische Abwehr stand, wenn die Wildcats in der Zone der Penzbergerinnen angekommen waren. Entsprechend ließen auch Punkte für Solln lange auf sich warten. Erst in der 5. Minute erlöste Sophie das Sollner Team. Das Spiel zeigte dann wenig Änderungen, gute Verteidigungsarbeit erlaubte Penzberg nur 12 Punkte im ersten Viertel. Auch die mühevolle Arbeit der Wildcats im Angriff wurde mit weiteren Punkten durch Louise in der 7. und Sophie in der 10. Spielminute belohnt.

Das zweite Viertel begannen die Sollnerinnen unkonzentriert, es kam zu mehreren vermeidbaren Ballverlusten durch Rückspiel und die Gegnerinnen nutzten Fehler in der Defense gnadenlos aus. Einige gute Aktionen in der Offensive durch Lilli, Louise und Sophie in der 16./17. Spielminute blieben leider ohne Korberfolg, auch im Abschluss zeigte sich letztlich eine gewisse Nervosität der Sollner Mädels. Die Penzbergerinnen zogen in dieser Phase des Spiels um weitere 12 Punkte davon, erst in der 20. Minute konnte Lucy für etwas Ergebniskosmetik zum Halbzeitstand von 8:24 aus Sollner Sicht sorgen.

Die zweite Halbzeit startete mit dem bereits bekannten Spielverlauf, die Sollnerinnen zeigten eine akzeptable Defense, Fehler nutzten die Penzbergerinnen allerdings sofort treffsicher aus. Das Umschalten in die Offense machte weiter Probleme, im Spielaufbau waren die Wildcats erheblich zu langsam, um den Gegnerinnen wirklich gefährlich werden zu können. Im Verlauf des dritten Viertels kamen die Sollner Mädels dann aber besser ins Spiel und tauchten häufiger und korbgefährlicher in der gegnerischen Zone auf. Oft fehlte aber wieder die nötige Ruhe und Konzentration im Abschluss, so dass der Ball oft den Weg dann doch nur knapp am Korb vorbei fand. Immerhin konnten aber Louise in der 23. und 24., Sophie in der 29. und nochmals Louise (Assist Annabell) in der 30. Minute punkten, so dass das Zwischenziel, mindestens ein Drittel der gegnerischen Punkte auf dem eigenen Konto zu haben, mit 16:44 Punkten auch im dritten Viertel eingehalten werden.

Für das letzte Viertel hatten sich die Wildcats vorgenommen, die 20-Punkte-Marke zu knacken und begannen die Schlussphase offensiv mit einem tollen Steal von Louise, der über einen Schnellangriff direkt bis unter den gegnerischen Korb führte – leider wollte der Ball aber nicht in den Korb. Langsam stellten sich aufgrund der fehlenden Wechselmöglichkeiten konditionelle Probleme im Sollner Team ein, hinzu kam ein Motivationstief einzelner Spielerinnen. Die Personalsorgen der Wildcats erreichten ihren Höhepunkt in der Mitte des letzten Viertels, als zuerst Lea verletzt vom Spielfeld musste und kurz darauf Lilli ihr viertes Foul kassierte. Trotzdem kämpften die Sollner Mädels nun mit aller Kraft dafür, dass ausgegebene Ziel von 20 Punkten noch zu erreichen. In einem wahren Offensivfeuerwerk zeigten sie in den letzten Minuten des Spiel eine begeisternde Leistung und endlich fielen auch die Körbe (Louise 37., 38., Annabell 39. und Louise 40. Minute) und mit dem Endstand von 26:52 aus Sollner Sicht konnte das gesteckte Ziel mehr als erreicht werden.

Es spielten: Louise (16 Punkte), Sophie (6), Lucy (2), Annabell (2), Lilli und Lea

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