JugendNewsPia beim GirlsDay des Basketballbezirks Oberbayern

21. Februar 2018

Liebe Basketballfans des TSV Solln,

ich will euch hier kurz berichten, wie es mir am GirlsDay des Basketballbezirks Oberbayern in Wasserburg am 18. Februar 2018 ergangen ist.

Zuerst einmal möchte ich mich bei Dimi und vor allem Basti ganz herzlich bedanken, die mir die Möglichkeit gegeben haben, an dem GirlsDay überhaupt teilzunehmen. Es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht, und ich hoffe, dass ich die ganzen Übungen und Erfahrungen auch umsetzen kann, damit unser Team davon profitiert.

Für knapp 60 Mädchen der Jahrgänge 2006 und 2007 ging es um 9.30 Uhr mit dem Aufwärmen los. Nach den üblichen Laufeinheiten haben wir vor allem Übungen für die Stabilität gemacht. Danach ging es mit dem Springseil weiter: Seilspringen vorwärts, rückwärts, seitwärts, immer nur mit einem Bein oder mit zweimal durchschwingen… besonders die letzte Übung ist echt schwer. Tja, aber danach war mir brutal warm!

Dann wurden jeweils etwa 10 Spielerinnen auf 5 Stationen verteilt, wo uns je ein Trainer zu jedem Thema mehrere Übungen machen ließ. Nach einer halben Stunde mussten wir immer zur nächsten Station. Neben dem Rebound waren noch harte Verteidigung, Fast Break, Korbleger und Krafttraining die Schwerpunkte.

Beim Rebound am Anfang war ich ziemlich aufgeregt, auch noch bei der zweiten Übung. Die Trainer waren sehr streng, man musste gleich Liegestütze machen, wenn man nicht richtig mitgearbeitet hat. Das fand ich aber gut, denn so habe ich besser aufgepasst. Der Trainer der zweiten Station war noch ganz jung und ich war total überrascht, als ich ihn dann mit Anzug bekleidet als Co-Trainer der Damen-Bundesligamannschaft des TSV Wasserburg später wiedererkannt habe.

Nach der Mittagspause war wieder zuerst Aufwärmen angesagt, hauptsächlich mit dem Springseil. Da konnte ich zum Glück mit meinem Durchhaltevermögen etwas punkten. Anschließend war endlich spielen angesagt: 3 gegen 3 auf einen einzigen Korb. Es wurde richtig gezählt und auch durchgewechselt, da jede Mannschaft vier Leute hatte. Das Spielen hat mir am meisten Spaß gemacht. Teilweise waren die Mädels aber richtig gut: zum Beispiel gab es eine, die hat jeden Wurf von der 3-Punkte-Linie getroffen! Das hat mich schwer beeindruckt. Aber ich denke, dass ich mich nicht so schlecht geschlagen habe. Jedenfalls hab ich auch ein paar Körbe gemacht und in der Defense gekämpft, und mit einigen Mädchen hab ich mich auch gut verstanden.

Um kurz vor halb vier war das sehr anstrengende Training vorbei. Die Auswahltrainer teilten dann noch mit, dass noch ein weiterer Trainingstag nach Ostern stattfinden wird und danach entschieden wird, welche 30 Mädchen für die Bezirksauswahl ausgesucht werden. Als eine der kleinsten von den vielen Mädchen und mit meiner relativ geringen Basketballerfahrung rechne ich nicht damit, dann ausgewählt zu werden – doch in jedem Fall hat mich der Tag sehr motiviert, eifrig weiter zu trainieren und Spielpraxis zu sammeln.

Als „Belohnung“ durfte ich danach noch beim Damen-Bundesligaspiel TSV Wasserburg gegen Nördlingen zuschauen und richtig tolles Frauenbasketball live erleben (die Heimmannschaft hat 89:73 gewonnen).

Eure Pia