Sollner Handball Damen gewinnen 27:18 (9:8) gegen TSV Allach von Sonja


Erstellt am 10.10.2017



Letzten Sonntag ging es gegen den TSV Allach. Spiele, die den Sollnerinnen in der Vergangenheit weder lagen noch besonders gefielen. Ganz zu schweigen, dass sie für den Zuschauer nicht besonders schön zum Anschauen sind.

Und alles sprach dafür, dass es ein typisches Solln-Allach-Gehacke werden würde. Wenig Tore, eine allseits präsente (manchmal unnötige) Härte und eine gut aufgelegte Allacher Torfrau. Den Sollnerinnen konnten die Geschwindigkeit nicht immer mitnehmen, folglich fehlte der Druck um die Vorgezogene auszuspielen und die Abwehr auseinander zu reißen. Außerdem verlernen manche das Fangen und Passen unter Gegnereinwirkung. Nichts destotrotz lagen wir kein einziges Mal zurück, markierten durch geduldiges Durchspielen stets den Führungstreffer, und beendeten die Halbzeit mit einem wackeligen 9:8.

Der Beginn der zweiten Halbzeit starteten die Sollnerinnen motiviert, es wurde wieder mehr gelaufen, mehr angesetzt, mehr zu Ende gespielt. Leider schafften wir es auch in dieser Phase nicht uns abzusetzen, auch wenn wir nun immer zwei Tore Puffer hatten. Letztendlich waren es nach 40 Minuten wieder zwei Gegenstöße, die uns eine Vier-Tore-Führung bescherten und eine neue Welle der Motivation auslösten. Lücken wurden herausgespielt, die Treffsicherheit (auch aus engeren Winkeln) nahm zu und hinten wurde konsequent verteidigt. Solln ließ Allach nicht auf weniger als fünf Tore heran, auch wenn die Bank kurz zitterte, fünf Tore und zehn Minuten übrige Spielzeit muss bei Solln gar nichts heißen. Doch auch unsere Youngsters ließen sich nicht beeindrucken, fast alle restlichen Tore gingen auf ihr Konto.

Endstand 27:18. Wobei der Neun-Tore-Vorsprung nur durch fünf Tore in Folge in den letzten sechs Minuten zustande kam und die zu vermutende Sollner Dominanz den Spielverlauf (gerade in der ersten Halbzeit) nicht gut wiederspiegelt.

Aber gerade auf unsere Leistung in der zweiten Halbzeit können wir sehr stolz sein und weiter drauf aufbauen. Ebenso erfreulich die breite Streuung der Tore.

Für Solln spielten: Anna Goebel und Sandra Behr im Tor, Desiree Herber, Nicole Probst (2), Sandra Dosch (2), Lena Tujo (3), Amelie Graß, Lisa-Sophie Graß (4), Aleksandra Kondic (2), Barbara Beer (3), Ida Wächtler (1), Sonja Kappelan (4), Sarah Kappelan (1), Stefanie Coulon (5)